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Altes Bauernhaus in Mehrgenerationenhaus umbauen

Ich habe ein 1897 gebautes Bauernhaus gekauft und möchte dieses in ein Mehr-Generationshaus umbauen, damit ich mich um meine Eltern kümmern kann. Ich möchte die ehemalige Tenne umwandeln in barrierefreien Wohnraum, Küche, Bad und Schlafraum. Es gibt keine Baupläne. Was kann ich tun? Gibt es Fördermöglichkeiten? Was muss ich beachten?

Frau F. bei Weede, 18.09.2018

Badezimmer Fördermittelberatung

Fördermittel bekommen Sie, wenn es unter Denkmalschutz steht oder wenn Sie es energetisch Sanieren.
Ich denke schon das man auch anhand des vorhandenen Mauerwerks erkennen kann wo man Durchbrüche bzw. Verbreiterungen vornehmen kann.
Die Böden lassen sich relativ einfach in eine Ebene umsetzen so das man kaum bis kein höhen Unterschiede hat.
So etwas ließe sich am einfachsten vor Ort bei einer Besichtigung klären da man so auch die Gegebenheiten kennen lernt.
Sollten Sie Interesse haben rufen Sie mich gerne an.

3 Hilfreiche Antwort
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Eine alte Tenne in einen Wohnraum umzubauen ist bei weitem nicht so einfach, wie mein Vorgänger hier, ein Malermeister zum besten gibt!
Bezüglich einer Förderung hat er recht, wenn es um eine energetische Sanierung geht. (Wärmedämmung Wand, Boden, Wände, Heizung, Fenster etc kann gefördert werden. Entweder über Zinsgünstige Kredite, Zuschüsse von der KFW oder auch von der Bafa.
Da sie von einem alten Bauernhaus von 1897 sprechen gehe ich davon aus, dass es sich um ein Fachwerkhaus handelt.
Hier ist Vorsicht geboten, irgendwelche Wände Stiele, Streben etc einfach raus zu nehmen! Es sind aussteifende Elemente. Die Statik sollte unbedingt beachtet werden, mehr noch als bei einem reinen Mauerwerksbau. Meistens sind auch die Innenwände, auch wenn man es nicht sieht, als Fachwerk konstruiert.
Bei der Wärmedämmung muß man die Bauphysik beachten, sonst ist das Fachwerk schneller zerstört als in den letzten 100 Jahren.
Beim Bodenaufbau muß man beachten dass diese Häuser in der Regel auf Feldsteinfundamenten stehen oder auf einem gemauerten Streifenfundament. Um genügend Aufbauhöhe zu erhalten (schliesslich wollen sie ja warme Füsse haben)kann es sein dass sie die F.mente unterfangen müssen.
Bei den Wänden müssen sie sehen ob Feuchtigkeit in den Wänden ist oder wegen alten Stallungen eventuell sogar Salzausblühungen, Nitrate, Chloride etc.

Ich rate ihnen dringend sich fachliche Hilfe zu holen, wenn das kein Fass ohne Boden werden soll. Das kann auch nicht jeder Architekt oder Bauingenieur. Mit richtiger Planung und Fachwissen bekommen Sie so ein tolles Objekt wieder in den Griff.
Bei Fragen rufen Sie gerne an, wenn das Objekt in der Nähe von Hamburg ist.

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