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Elektroheizung gegen Pelletheizung tauschen - Fragen zur Förderkulisse bei KfW und BAFA

Ich habe ein Haus mit Elektroheizung.

Wenn ich nun einen Pelletkessel oder Kombikessel (Pellet-Holzvergasser) mit Pufferspeicher und einen BAFA Zuschuss von 3500 Euro bzw. 5500 Euro (3000 Pellet +2000 Holz + 500 Puffer) beantrage und genehmigt bekomme, dann den Kessel einbaue udn an 3-4 wassergeführte Wandhezkörper anschliesse...

wie schränkt mich das in Zukunft bezüglich KFW Förderung energieffizient sanieren ein, wo man 15 % auf die Umstellung bekommen würde?

Bsp: Ich erhalte 2018 3500 Euro für einen pelltkessel mit Speicher.
Diesen betreibe ich mit Wandheizkörpern und einen Pufferspeicher.

Nun möchte ich aber in x Jahren auf Gas oder Luft-Wasser-Wärmepumpe udn Fussbodenheizung umstellen. Habe ich dann bei Umstellung auf Gas und Fussbodenheizung noch Anspruch auf die KFW Förderung von 15 %?
Wenn nicht, komplett nicht und nur betreffend der Gastherme, aber immenroch auf ie Umstellung einer Energieefzienten Fussbodneheizung?

Falls es zeitlich abhängig ist, wie lange müsste der Pelletkessel laufen bis eine KFW Förderung für Gas oder Wärmepumpe und Fussbodenheizung möglich wäre?

Herr T. bei Remscheid, 03.08.2018

Wärmepumpe Gasheizung Pelletheizung Holzheizung

Ich stelle auch gerade von E-Heizung auf eine andere Heizung um. Zur Frage weiß ich leider keine Antwort, habe aber einen Hinweis auf die Heizkörper.
Die Pelletheizung bringt höhere Vorlauftemperaturen, als eine Wärmepumpe. Die Heizkörper müssen also vorsorglich auch für die WP ausgelegt werden, also mehr Fläche oder einen Konvektor haben.

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Das Heizungspaket soll einen Anreiz dazu bieten, eine alte Heizungsanlage, die auf der Verbrennung fossiler Energieträger beruht und noch keine Brennwerttechnik nutzt, außer Betrieb zu nehmen und ein Brennwertgerät (Öl oder Gas) einzubauen oder eine Heizunganlage zur Nutzung erneuerbarer Energien. Wenn Sie zum jetzigen Zeitpunkt Ihre vorhandene Heizunganlage gegen eine moderne Heizungsanlage austauschen und dabei Fördermittel der Bafa einsetzen, sind zu einem beliebigen späteren Zeitpunkt die Fördervoraussetzungen für das Heizungspaket nicht mehr gegeben.
Die Frage nach der Wahl der richtigen Heizungsanlage sollte nicht danach beantwortet werden, wo die meisten Fördergelder abgeschöpft werden können, sondern danach, was unter Zugrundelegung der Besonderheiten Ihres Hauses, Ihren persönlichen Vorlieben und unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten langfristig sinnvoll erscheint. Um dies herauszufinden, möchte ich Ihnen nahelegen, einmal die vom Bafa mit einem Zuschuss von 60% geförderte "Vor-Ort-Beratung" durchführen zu lassen. Unter ganzheitlichen Gesichtspunkten kann so die optimale Heizunganlage gefunden werden.

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Es sollte nicht erst Pelletheizung und dann Wärmepumpe eingebaut werden. Sondern Wärmepumpe oder Pelletkessel. Bei der Wärmepumpe muss geprüft werden, ob die Heizungsanlage dafür geeignet ist, Heizlast des Gebäudes, Größe der Heizkörper. Bei Pelletkessel muss ein geeigeneter Schornstein vorhanden sein, auch entsprechende Lagerräume müssen für die Pellets vorhanden sein.
Eine Kombination der Förderung durch KfW und Bafa sind möglich, aber es muss im Einzelfall geprüft werden.
Die Höhe der Förderung ist abhängig von der Effizienzklasse die das Haus noch der Sanierung erreicht. dieses muss durch ein Energieberater geprüft werden.

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Wenn Sie langfristig eine Wärmepumpe einsetzen möchten, sollte man über den Einbau einer Fussbodenheizung nachdenken, da die WP in der Regel mit niedrigen Vorlauftemperaturen arbeitet. Dabei eröffnen sich weitere Fragen in Bezug auf die Warmwasserbereitung und auf die Werte der Gebäudehülle. Ich würde mir allerdings auch die Frage stellen, wenn Sie schon mehrere Tausend Euro in eine Pellet-Stückholzheizung investieren, warum man dann wieder auf eine Wärmepumpe umrüsten sollte? Beide Systeme sind, wenn sie richtig geplant werden, in der Anschaffung sehr teuer, deshalb verstehe ich die Frage nach 2 verschiedenen Heizsystemen, wirtschaftlich betrachtet, nicht wirklich.

Sie haben auch die Möglichkeit, bei Einsatz einer Solaranlage zur Heizungsunterstützung in Kombination mit einer Pelletheizung, eine deutlich höhere Förderung zu bekommen.
Lassen Sie sich bitte dazu von einem fähigen Heizungsbauer beraten, der sich sehr gut mit den Fördermöglichkeiten auskennt.
Alternativ sollte ein guter Gebäudeenergieberater Ihnen auch helfen können die richtige Entscheidung zu treffen.

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Das Heizungspaket erforderte den Austausch einer alten Öl- oder Gasheizung:

https://www.kfw.de/PDF/Download-Center/F%C3%B6rderprogramme-(Inlandsf%C3%B6rderung)/PDF-Dokumente/6000003612_M_151_152_430_Anlage_TMA_2018_04.pdf

1.4 Heizungspaket
Für die Förderung von Maßnahmen im Heizungspaket sind folgende Anforderungen zu erfüllen:
 es wird ein Wärmeerzeuger auf Basis fossiler Energien (zum Beispiel Gas oder Öl) außer Betrieb
genommen, der nicht auf Brennwerttechnik basiert
 der außer Betrieb genommene Wärmeerzeuger unterliegt nicht der gesetzlichen
Außerbetriebnahmepflicht nach § 10 EnEV
 es wird ein neuer Wärmeerzeuger eingebaut, der die unter Abschnitt 1.2.1 "Austausch der
Heizungsanlage" oder Abschnitt 1.2.3 "Heizungsanlage zur Nutzung erneuerbarer Energien"
genannten Anforderungen erfüllt
 die Wärmeverteilung und -übergabe wird durch investive Maßnahmen und fachgerechte
Einregulierung optimiert. Dazu ist ein hydraulischer Abgleich mit raumweiser Heizlastberechnung
nach Verfahren B gemäß dem aktuellen Fomular des Forums für Energieeffizienz in der
Gebäudetechnik (www.intelligent-heizen.info/broschueren) durchzuführen. Alle hierfür notwendigen
Maßnahmen sind umzusetzen. Die unter Abschnitt 1.2.2 "Optimierung der Heizungsanlage"
genannten Anforderungen sind einzuhalten. Es müssen mindestens folgende Komponenten (sofern
vorhanden) ersetzt werden:
 Ungeregelte Pumpen
 nichtvoreinstellbare Thermostatventile
 falsch dimensionierte Heizkörper

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