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Luft Wasser Wärmepumpe: Fragen & Antworten

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Ich würde meinen auf der Südseite wo Sonneneinstrahlung zu erwarten ist aber keine Lärm - Belästigung erfolgen kann.
Bei Überdachung ist Sie vor Witterungseinflüssen geschützt und hält länger unbedingt auf genügend Luftzufuhr achten.

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Für eine Luft-Wasser-Wärmepumpe ist keine Sonde ins Erdreich erforderlich. Die Wärmepumpe entzieht die Wärmeenergie vollständig der Luft die sie durch den Wärmetauscher zieht. Das ist natürlich eine Menge Luft. Einige hundert bis tausend Kubikmeter. Damit erklärt sich auch die zweite Frage: Es ist nicht sinnvoll das Außengerät in eine Garage zu stellen. Natürlich kann man große Löcher für die zu- und Abluft in die Wände bauen. Das wird auch gemacht. Es gibt extra dafür vorgesehene Geräte die oft in Keller eingebaut werden. Zumeist will man die Geräte damit aus dem Sichtbereich entfernen.
Eine Erdwärmepumpe wird man natürlich in Räume einbauen. Dann ist aber eine Erdsondenanlage nötig. Die Energie wird dann der Erde, nicht der Luft entzogen. Die Kosten dafür sind aber beträchtlich. Was in den vergangenen Jahren dazu führte dass immer mehr Menschen die Luft-Wasser-Anlagen gewählt haben. Ein weiterer Grund spricht für diese Wahl: Die Winter werden immer wärmer! So sinkt die Lufttemperatur in immer weniger Tagen im Jahr unter die Temperatur des Erdreiches. Nur dann ist die Erdwärmepumpe aber überlegen. Ihre Quellentemperatur ist an sehr kalten Tagen höher und somit ist sie dann im Vorteil. An den meisten Tagen der Heizperiode ist das inzwischen aber anders. Die Luft-Wärmepumpe kann von einer recht hohen Lufttemperatur profitieren. Dazu kommen die geringeren Investitionskosten.

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Die Leitung zw. Außengerät u Innengerät sollte bis ca. 10m sein. Damit steht das Außengerät im Garten , das Innengerät im 1. OG.
Bei Neubau vermute ich mindestens KfW 55 Standard oder besser KfW 40+. Mit Wand - oder Deckenheizung sollte eine VL-Temperatur bis ca 35-40 Grad umsetzbar sein.

Ich habe eine Brauchwasser-WP im Wohnzi. installiert, die im Prinzip wie eine LW-WP arbeitet. Habe als "Außengerät" einen Solarluftkollektor mit 2qm neben meiner Balkontür. Bei Sonneneinstrahlung ab ca. 12 Uhr bis ca. 16 Uhr auf den Solarluftkollektor wird dieser im Winter ca. 30-35 Grad warm. Erst dann schalte ich die Brauchwasser-WP ein. Durch den Unterdruck im Wohnzimmer saugt die Brauchwasser-WP die warme Luft aus dem Solarluftkollektor an. Schallpegel ca. 38 db, hinter einer Glasschiebetür noch weniger db. Die VL-Temperatur für die Brauchwasser-WP sind dann keine 0- 5 Grad, sondern 17- 22 Grad, die ich auf ca. 35-40 Grad anhebe. Der Strom kommt von der kl. PV-Anlage.

Eine Brauchwasser-WP kostet nur ein Bruchteil einer LW-WP und verbraucht ohne den Heizstab ca. 1/10 Stroms einer klass. LW-WP (0,52KW Brauchwasser-WP statt mindestens ca. 5 KW LW-WP). Bei guter Dämmung (Kfw 40+) und entsprechenden Pufferspeicher (Kombianlage 270-300 L) sollte die Anlage bei 80 qm Wohnfläche bis zum nächsten Tag reichen, bei mir funktioniert dies im 2.OG. Die Anlage steht nahe der frz. Grenze in Baden-Württ. mit milden Winter.

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