So funktioniert Haus&Co Frage stellen Haus&Co

Logo Protecma
Protecma
Am Bildstock 8, 36163 Poppenhausen-Wasserkuppe
01719518979

3 Antworten, zuletzt 17.01.2020

Antworten gegeben in

Dach, Dämmung, Massivhaus, Architekt



Innendämmung werden bis 6 cm als unproblematisch betrachtet, darüber muss es richtig gemacht werden. Eine Dampfbremse ist notwendig. Dies kann eine OSB-Platte sein, oder eine Dampfbremsmembran (ggf. auch beides). Aber der Einbau der Dampfbremse ist sach-und fachgerecht zu erstellen. Hier gibt es erhebliches Fehlerpotential. z.B. muss die Flankenkonvektion aus dem Fußboden verhindert werden. Öfter habe ich schon bis 12 cm Innendämmung realisiert. Ganz wichtig ist der Dämmstoff, hier ist Zellulose/Holzfaser mittels Einblastechnologie am besten geeignet. Es entstehen bei der Einblasdämmung keine Hohlräume.
www.protecma.de

0 Hilfreiche Antwort

Das Dämmsackverfahren ist ist eine Möglichkeit fehlende Dämmung im Satteldach zu ergänzen. Voraussetzung ist ein Hohlraum mit mindestens 10 cm Stärke und ausreichend Platz oberhalb der zu dämmenden Ebene (Arbeitsraum). Es ist aber keine 100 % Lösung, da der Dämmsack sich nicht ganz an den Sparren anschmiegt. Es ersetzt auch nicht das Unterdach- eindringende Feuchtigkeit durch schadhafte Ziegeln wird nicht richtig weggeleitet. Auch muss man beachten, dass durch den Einblasdruck nicht Ziegeln durch z.B. schadhafte Dachlatten weggedrückt werden. Falls später das Dach erneuert wird, kann der bei einer Aufsparrendämmung den Dämmsack im Gefach verbleiben oder der Dämmstoff kann wieder verarbeitet werden- ist also nicht verloren. Auf meiner Homepage sind Bilder- falls Fragen sind, bitte Kontaktaufnahme.

Mit freundlichen Grüßen
Winfried Reith

8 Hilfreiche Antwort

Hallo und Guten Tag,
der Hersteller der Zellulose hat ein Spektrum der Einblasdichte innerhalb der Zulassung vorgeschrieben mit Mindest- und Höchstwerten. Innerhalb des Spektrums ist eine höhere Dichte wegen des besseren sommerlichen Wärmeschutzes sinnvoll, die Orientierung sollte als eher Maximaldichte gehen. Abhängig ist die Einblasdichte aber auch von den Randbedingungen wie Steilheit und Beschaffenheit/Rauhigkeit der Beplankungen. Eine Überprüfung der nötigen-gewünschten-zulassungsbedingten Einblasdichten ist während des Einblasens zu überprüfen. Die Dichten für Dachflächen liegen bei z.B. climacell zwischen 35 kg und 60 kg/m³. Preislich liegt die Einblasdämmung ohne Anfahrt oder besondere Erschwernisse wie Parkplatzsituation etc. bei ca. 75 €/m³ netto bei übermessenem Holzanteil mit Schwankungsbreite nach oben und unten. Also Dämmfläche * 0,2 m Dicke mal 75 € netto hat man einen geschätzten unverbindlichen Preis.
Mit freundlichen Grüßen
Winfried Reith Fa. Protecma, Fachbetrieb für Einblasdämmungen und Blower-Door-Messungen. www.protecma.de

1 Hilfreiche Antwort

Ihre Frage
an die Experten

Sie haben eine Frage, um die sich besser ein Experte kümmern sollte? Dann haben wir die Antwort für Sie.

Frage stellen

Lage & Anfahrt Protecma