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Wärmebrücken beheben

Die Be- und Entlüftung des Abflussstranges erzeugt eine deutliche Wärmebrücke zu meiner Mietwohnung. Die Thermographieaufnahme zeigt deutlich zu kalte Oberflächen im Bereich 12 - 13 °C an Oberfläche des Installationsschachtes in meiner Küche.
Ich würde meinem Vermieter gerne eine Lösung vorschlagen, diese zu beheben. Gibt es Lösungen für Mehrfamilienhäuser um diese Wärmebrücke zu vermeiden? Ist es zulässig, dort schließende Ventile (Durgo o.ä.) zu verbauen? Wird dies durch die DIN 1986-100 verboten? Auf welcher Rechtsgrundlage ist die DIN verbindlich?

Herr K. bei München, 23.04.2019

Energieberater Architekt Wohnraumlüftung

Sie beschreiben nicht das eigentliche Problem? Ist es zu kalt, haben sie Schimmel, oder warum ist die vermutlich nicht sichtbare Kältebrücke für sie ein Mangel.

Herr K., 02.05.2019

Vielen Dank für Ihre Reaktion. Für mich ist bereits allein das Vorhandensein einer Wärmebrücke ein Problem. Schließlich bezahle ich mit meinen Heizkosten dafür. Zudem befürchte ich, dass es bei diesen Temperaturen zu Feuchteschäden wie Schimmel kommen kann, oder dieser sich Feuchte bereits hinter der Abkofferung absetzt und in Zukunft einen Schaden verursachen wird. Hiergegen möchte ich vorbeugen. Ein weiterer Punkt ist, dass an dieser Stelle im Winter die Raumluft abkühlt und unangenehme kalte Zugluft am Boden entsteht.

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Sie beschreiben hier eine Situation, welche es eigentlich öfters gibt. Voraussichtlich ist das Haus aus den 1970 oder älter. Gibt es überhaupt schon einen Schimmelbefall? Wenn auch eine Messung niedrige Oberflächentemperturen aufzeigt, kommt es nicht automatisch zum Schimmelbefall. Der Thermograf hätte Ihren erklären müssen, dass dies bauüblich sei und Sie beruhigen. Sicher gibt es Lösungen. Nur wird es nicht besser, wenn man einer Stelle anfängt. Ein Energieberater, Architekt stellt bei Schimmelbefall ein Gesamtkonzept auf, nur dieses stellt einen langfristigen Werterhalt des Gebäudes dar.

Herr K., 02.05.2019

Vielen Dank für Ihre Antwort. Das Gebäude ist in der Tat aus dem Jahr 1906, wurde allerdings in 2010 energetisch ertüchtigt. Insbesondere wurde die Außenfassade gedämmt und die Fenster ausgetauscht (2-Scheiben). Auch die oberste Geschossdecke über meiner Wohnung ist gedämmt. Über genaue Werte habe ich leider keine Auskunft. Nun habe ich die erwähnte Wärmebrücke identifiziert, die ich gerne beheben möchte. Einerseits scheinen mir die Wärmeverluste an dieser Stelle unnötig hoch, andererseits befürchte ich, dass es hinter der Küchenzeile und im Installationsschacht zu Tauwasserausfall und Schimmel kommt. Zudem ist an besagter Ecke im Winter ein deutlicher kalter Luftzug an den Füßen zu spüren. Alle anderen bereiche der Wohnung sind hier unauffällig. Am Dachboden ist lediglich die Durchführung der besagten Abfluss-Be-und-Entlüftung zu sehen, alles andere ist scheinbar ordentlich ausgeführt. Sie deuten an, dass es hier Lösungen gäbe. Können Sie mir hier weitere Informationen zukommen lassen, oder Hinweise geben, was hier getan werden könnte, um meinem Vermieter bereits etwas konkretes vorschlagen zu können. Leider haben meine Recherchen keine Lösungsansätze ergeben, da die Informationen darauf hindeuten, dass die Abfluss-Lüftung in Mehrfamilienhäusern über Dach erfolgen muss.

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