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Einspeisevergütung sinkt unter 18 Cent – 2,5% Degression

Bundesnetzagentur gibt 2,5% Degression auf Einspeisevergütung bekannt

Die Bundesnetzagentur hat heute die neue Einspeisevergütung für den Zeitraum November 2012 bis Januar 2013 bekannt gegeben. Aus den Zahlen ergibt sich über diesen Zeitraum eine Degression von 2,5% gegenüber dem jeweiligen Vormonat. Damit sinkt die Einspeisevergütung um mehr als 18 Cent. Des Weiteren gab man die Zubauzahlen in der Photovoltaik bekannt. Mit einer Zubauleistung von 1.849,171 des Bemessungszeitraums Juli bis September 2012 liegt man damit, auf ein Jahr hochgerechnet, über dem anvisierten Zubaukorridor der Bundesregierung. Der Zubau von PV-Anlagen würde dadurch von ursprünglich zwischen 2.500 bis 3.500 Megawatt pro Jahr um knapp 3.900 Megawatt überschritten.

Höchstmögliche Degression von 2,8% fast erreicht

Durch die Überschreitung der Jahresleistung addiert man deshalb zur Basisdegression von 1% einen Degressionsaufschlag von 1,5% für November bis Januar. Die neue Einspeisevergütung liegt mit seiner 2,5%igen Degression somit knapp unter dem höchstmöglichen Kürzungswert von 2,8%. Die bekanntgegebenen Einspeisevergütungssätze für November 2012 bis Januar 2013 ergeben sich demnach wie folgt:

Die Degression von 2,5% ist vorerst nur für die Monate November 2012 bis Januar 2013 gültig. Ende Januar 2013 wird die Bundesnetzagentur die Einspeisevergütung für die Monate Februar bis April 2013 bekannt geben. Daraus geht dann hervor, ob der Satz weiter steigt (bis maximal 2,8%), oder wieder sinkt.

Bild: © guukaa | Fotolia.com

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