So funktioniert Haus&Co Frage stellen Haus&Co

Logo Michael Scholl
Michael Scholl
Weberstr. 10, 52441 Linnich
02462 907822

14 Antworten, zuletzt 19.09.2017

Antworten gegeben in

Wärmepumpe, Photovoltaik, Energieberater, Fördermittelberatung



SolarEdge bietet ein sehr gutes Wechselrichtersystem, welches ohne Umwandlung direkt auf der DC-Seite den Speicher belädt.
Die Wechselrichter, z.B. SE5000(derzeit nur einphasig bis 5000 W, max 6000 Wp PV-Leistung) sind für den späteren Speicheranschluss mittels eines Reglers (StoreEdge) vorbereitet und haben alle notwendigen Schnittstellen, können selbstverständlich aber auch vorab ohne Speicher betrieben werden. Als Speicherhersteller kooperiert SolarEdge mit LG Chem. Es gibt Speichervarianten mit 7 oder 10 KWh.

Derartige DC-DC Systeme (also Batterieladung auf Gleichstromseite) haben einen deutlich besseren Wirkungsgrad als AC-Systeme, die mehrfach umwandeln müssen. Außerdem arbeitet SolarEdge auf PV-Seite mit einer festen Spannung von ca. 350 V, was die Anbindung eines passenden Speichers vereinfacht.

Bei Ihrer geplanten Anlage mit 3,6 KWp wäre ein SE 3500 wohl ausreichend. Fraglich allerdings, ob bei einer derart kleinen Anlage ein Speicher überhaupt rentabel sein kann. -- Aber das ist eine andere Frage.

0 Hilfreiche Antwort

Es gibt bei der Versicherung keine MwSt. sondern Versicheungssteuer.
Die Versicherungskosten gehören in Summe als Ausgaben nur in die Einnahmen-Überschussrechnung für die Ermittlung der gewerblichen Einnahmen aus Pv.

0 Hilfreiche Antwort

Ausgehend von einem Einfamilienhaus wäre die einfachste Lösung den WP-Zähler zu entfernen (Antrag beim Netzbetreiber) und die Wärmepumpe mit der PV-Anlage an die Klemme für Privatstrom aufzuschalten.

Damit entfällt ein möglicherweise bisher genutzter günstiger Wärmepumpentarif, was aber in der Regel nicht ins Gewicht fällt, da im Gegenzug die Grund- und Zählergebühren für einen Zähler (WP) entfallen. So kann der PV-Strom für Haushalt und Wärmepumpe genutzt werden. Der Eigenverbrauch geht hoch.

Ein Elektriker sollte das für deutlich unter 200,-€ machen. Erst danach würde ich mich nach Beobachtung des dann entstehenden Eigenverbrauchs möglicherweise Gedanken über einen Speicher machen. Direkter Verbrauch ist meist sinnvoller als jeder Speicher.
Sollte es sich um ein Mehrfamilienhaus handeln wird es gefährlich, wenn auch Mieter direkt versorgt werden.
Dann werden Sie automatisch zum Energieversorgungsunternehmen (Stichwort Lieferung an Dritte) mit allen Auflagen (Meldepflicht) und Nachteilen (EEG-Umlage).

Gruß
M.Scholl

0 Hilfreiche Antwort

Guten Tag,
bevor man sich Gedanken über die Vermietung macht, würde ich abklären, ob das örtliche Bauamt überhaupt den Bau und Betrieb einer Anlage genehmigt. Diese ist -anders als bei Wohngebäuden- zwingend notwendig.

Herzliche Grüße

M. Scholl

0 Hilfreiche Antwort

Wir haben auch schon für enen Kunden einen Umzug mit einer PV-Anlage durchgeführt. Auch hier musste ein Neugerät angeschafft werden.
Klare Regelung: EEG Vergütung bleibt erhalten. Wechselrichter aber nach aktueller Norm VDE AR-N 4105! - Unabhängig davon, ob der Netzbetreiber jetzt ein anderer ist. Zu den Zahlungsterminen kann ich nur soviel sagen, daß unser örtlicher Netzbetreiber auch ohne irgendeine Änderung in der Anlage (Bj 2010) die Zahlungen seit 2015 erst in der Monatsmitte leistet.

Das Verrückte an der Anschlussnorm: Geht heute ein Wechselrichter (nach alter Norm) kaputt, so kann er auch mit einem solchen ersetzt werden. Bei Neuanschluss muß aber ein Neuer her.

Herzliche Grüße

Michael Scholl

1 Hilfreiche Antwort

Zu 1: Vom örtlich zuständigen Netzbetreiber, in der Regel monatlich.

Zu 2: Die Registrierungsbestätigung geht mit den anderen notwendigen Unterlagen an den örtlichen Netzbetreiber.

Herzlich grüsst

Michael Scholl

0 Hilfreiche Antwort

40% Sonderabschreibung gibt es nicht, sondern nur 20%.

Der vorgezogene Investitionsabzugsbetrag kann bis zu 40% betragen.
Der normale Abschreibungssatz beträgt 5% und nicht 10%

Und 19,5% gibt es eigentlich gar nicht. Ich vermute, Sie meinen die Umsatzsteuer von 19%. Das ist aber eine ganz andere Baustelle und hat Nichts mit Einkommensteuer zu tun.

Ich empfehle herzlich die Beratung durch einen Steuerfachmann, der Ihnen das individuell und professionell erläutert.

Viele Grüße

M.Scholl

1 Hilfreiche Antwort

OSt-West-Anlagen sind perfekt für ungedrosselte Wechselrichter!

Entscheidend ist, daß am EINSPEISEPUNKT (Zähler) -ggf. nach Abzug des Eigenverbrauchs- nicht mehr als 70% der Generatorleistung eingespeist werden. Eine Drosselung der einzelnen Stränge/WR ist nirgends vorgeschrieben.

Einfach realisierbar durch EINEN passenden Wechselrichter mit 2 Eingängen, der dann ggf. überhaupt nicht gedrosselt zu werden braucht. Wir haben das in gleicher Kostellation (OST-WEST), je 4,5 kWp mit einem Sunnny Boy 5000 realisiert. Der kann nicht mehr als 4600 W (entspricht hier 51%) AC-Leistung einspeisen und muß so auch nicht begrenzt werden. - Funktioniert seit Jahren wunderbar.


Grüsse aus Tetz!
Michael Scholl
www.solar-tetz.de

1 Hilfreiche Antwort

Die Gesetzeslage ist das Eine, die Praxis das Andere:
Die Fallstricke bei der Planung, Komponentenauswahl und Installation sind derart vielfältig, daß man unbedingt einen erfahrenen Fachmann zu Rate ziehen sollte. Für die elektrische Abnahme und Inbetriebnahme ist das ohnenhin unumgänglich. Spätestens beim Zählerwechsel durch den Netzbetreiber stellt man dann fest, was man vorher alles hätte beachten müssen. - Und dann ist das Gejammer groß, weil das Halbwissen von Vorgestern aus dem Internet nicht reicht. Außerdem sollte man sich überlegen, wer die Gefahr für die korrekte Installation tragen soll und im Zweifel haftet, wenn die Anlage vom Dach fliegt. In der Regel gibt's auch ohne Fachbetrieb überhaupt keine Versicherung und dann wird`s im Schadensfall richtig teuer.
Andererseits muß man auch verstehen, daß Fachbetriebe in der Regel nicht den Kopf für die Arbeit von Heimwerkern übernehmen und daher an einer reinen Beratung, Planung oder Baubetreuung kein Interesse haben, noch dazu, wenn der Bauherr sich die Komponenten anderswo besorgt....

Viel Glück bei der Fachpartnersuche!

0 Hilfreiche Antwort

Es gibt derartige Systeme 1- oder 3-phasig, die modular nach Bedarf erweiterbar sind UND NICHT unter die starren Grenzen des EEG fallen und wirklich autark arbeiten. Hierbei ist die Notstromfunktion nicht die Ausnahme sondern der Normalfall.
Dies sollte aber bereits bei der Planung der PV-Anlage berücksichtigt werden, da dann andere Komponenten eingesetzt werden. Diese Anlagen sind i.d.R. deutlich rentabler als EEG-Anlagen. Natürlich müsste man erst mal Ihren konkreten Bedarf und Ihre Möglichkeiten kennen.

Detailinfos gerne: info@solar-tetz.de Tel 01782171580

Sonnige Grüße
Michael Scholl

0 Hilfreiche Antwort

Hallo,
habe einen SMA Sunny Boy 4000TL, der passen sollte. Das Gerät war nur kurz in Betrieb und wurde dann wg. Anlagenumzug getauscht, ist also noch fast wie neu. Für 390,-€ steht er incl. Versand bei Ihnen. Den Anschluss sollte ein Elektriker für ca. 100,-€ hinkriegen. Alternativ gibts es noch einen SMA SB 3000 für 150,-€ zzgl. Versand. Bei Interesse bitte melden.

Mit sonnigen Grüßen
M. Scholl

0 Hilfreiche Antwort

Ein Wechselrichter mit 2 Trackern passt perfekt. Hat auch noch den Vorteil, dass dieser relativ klein gewählt werden kann.
Beispiel Kundenanlage: Ost 4,5 KWp, West: 4,5 KWp, Wechselrichter 6000 W (AC). - Läuft super mit 40% Eigenverbrauch ohne Speicher.

Michael Scholl
solar-tetz

0 Hilfreiche Antwort

Das geht, wenn der Wechselrichter mindestens zwei getrennte Eingänge hat und die entsprechenden Strings hinsichtlich Leistung, Strom und Spannung zum Wechselrichter passen. Eine andere Lösung geht mit SolarEdge Leistungsoptimierern, bei denen die Module einzeln geregelt werden und so auch verschiedene Module und Module verschiedener Ausrichtung in einem String (oder mehreren) zusammen geschaltet werden können. Das funktioniert sehr gut. Auch Verschattung oder unterschiedliche Modulalterung ist damit kein Problem mehr.

M. Scholl
Solar-Tetz

0 Hilfreiche Antwort

Für Inselanlagen mit Photovoltaik gibt es sehr innovative Systeme, die sich insbesondere im gewerblichen Bereich lohnen aber auch für den Privathaushalt sinnvoll sein können. Hierbei wird tatsächlich eine weitgehende Autarkie erreicht und sogar noch eine völlige Abkopplung vom EEG und seinen diversen Einschränkungen und Hürden.

Zunächst sollte jedoch mal eine Bestandsaufnahme und Bedarfsanalyse gemacht werden: Was will ich ereichen, wie ist mein Bedarf (=Verbrauch)? Welche Flächen habe ich zur Verfügung? Welches Budget habe ich?
Erst danach macht es Sinn über eine geeignete Lösung und deren Details nachzudenken.

Für weitergehende Informationen stehe ich gerne zur Verfügung.

M. Scholl
Solar-Tetz

0 Hilfreiche Antwort

Ihre Frage
an die Experten

Sie haben eine Frage, um die sich besser ein Experte kümmern sollte? Dann haben wir die Antwort für Sie.

Frage stellen

Lage & Anfahrt Michael Scholl