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Hohe Wandfeuchte bei hoher Luftfeuchtigkeit (Wand hatte Kondenswasserschaden)

Nach einem Kondenswasserschaden im Raum ist meine Kellerwand wieder getrocknet und gestrichen. Es treten seit über einem Jahr keine Wasserflecken mehr auf. Steigt jedoch die Luftfeuchtigkeit im Raum, so lässt sich sofort ein Anstieg der Wandfeuchte im Sockelbereich messen. Betroffen sind die Mauerabschnitte im Raum, die am tiefsten im Erdreich liegen. Liegt das daran, dass der alte Putz das Wasser aus der Raumluft immer wieder an den ehemals geschädigten Stellen speichert? Was ist zu tun?

Frau N. bei Laubach, 31.07.2019

Malerarbeiten Energieberater Architekt

Lieber Anfrager,

es gibt verschiedene Ursachen für diese Wirkungen.

Z.B. sind dies:

- Kondenswasserbildung (Tauwasserbildung) aufgrund von Temperaturdifferenzen
Tauwasserbildung ist der Ausfall von Luftfeuchte der Raumluft an einer kälteren Oberfläche (z.B. Bad Spiegel beim Duschen oder das Bierglas in der Kneipe)

- Bodenfeuchte, aufsteigende Feuchte
Gibt es bei Ihnen eine Horizontalsperre? Steigt die feuchte nur bis zur Sperre oder über den Putz in den darüberliegenden Bereich?

- Wasser, welches von außen eindringt.
Gibt es ggf. ein Fallrohr oder ein andere externe Quelle, die undicht sein könnte

Für mich gibt es weitere Fragen:
Mit was wurde die Feuchte gemessen?
Wie ist die Temperatur/Luftfeuchte zum Zeitpunkt?
Welche weiteren "Klima" bedingten Korrelationen gibt es?

Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

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